A Long Way Down page 65-66

Es tut mir Leid, dass ich gegangen bin. Es tut mir leid, dass dieser Haufen Scheiße dich beleidigt hat. Er sagte es wäre nicht meine Schuld, aber ich sagte dass es auf jeden fall meine Schuld ist, denn hätte er mich nicht getroffen dann hätte er nicht die traumatische Erfahrung gemacht an Silvester ein Sauhund genannt zu werden. Und er sagte, er wäre schon oft als Sauhund bezeichnet worden. (Das ist tatsächlich war. Ich kenne ihn jetzt seit einer Weile, und habe gehört wie Leute, völlig Fremde, ihn etwa 15mal einen Sauhund nannten, einen Scheißkerl etwa 10mal, vielleicht genauso oft einen Wichser, und vermutlich ein halbes dutzend mal ein Arschloch. Genauso: Penner, Arschloch, Saftsack, Idiot, Mistkerl und Schwachkopf.) Niemand kann ihn ausstehen, was seltsam ist, da er berühmt ist. Wie kann man berühmt sein wenn niemand dich ausstehen kann? Martin sagt das hat nichts mit der 15-Jähringen-Sache zutun; er glaubt dass danach alles etwas besser wurde. Weil die Leute, die ihn als Sauhund bezeichnen, die Sorte Mensch ist, die kein Problem mit Sex mit Minderjährigen hat. Anstatt ihn zu beschimpfen riefen sie Sachen wie „Mach weiter so!“, „Häng dich rein!“, „Hau rein!“, und so weiter. In Bezug auf die private Schmach, wenn auch nicht in Bezug auf seine Ehe oder die Beziehung zu seinen Kindern oder seine Kariere oder seine Zurechnungsfähigkeit, hat ins Gefängnis gehen ihm eigentlich gut getan. Aber alle möglichen Leute scheinen berühmt zu sein trotz das sie keine Fans haben. Tony Blair ist ein gutes Beispiel. Und all die anderen Leute, die Frühstücksfernsehen und Quizshows moderieren. Der Grund warum ihnen so viel Geld bezahlt wird scheint für mich der zu sein, das Fremde auf der Straße ihnen schreckliche Dinge zurufen. Nicht mal ein Hilfspolizist wird als Sauhund bezeichnet wenn er mit seiner Familie einkaufen geht. Der einzige wirkliche Vorteil daran Martin zu sein ist das Geld, und die Einladungen zu Filmpremieren und in zwielichtige Nachtclubs. Das waren alles nur Gedanken die ich hatte als sich Martin und ich umarmten. Aber sie brachten uns nicht weiter. Außerhalb meines Kopfes war es 5 Uhr morgens und wir waren alle unglücklich und konnten nirgendwo hin.

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~ by mxpr on May 4, 2009.

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